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Montag, 20. Februar 2017

#FLIEGENMITKIND Urlaubsvorbereitungen + Kleine Handgepäck Tipps!

In etwa zwei bis drei Wochen geht es los!

Unseren dies jährigen Sommerurlaub mussten wir Arbeitsbedingt vorziehen und nun fliegen wir schon im März der Sonne entgegen. Nach 3 Jahren in Folge "Teneriffa" wagen wir es diesmal 2 Flugstunden weiter weg. Ich kann euch nicht sagen, woran es liegt, ich glaube es ist einfach eine Art Faulheit/Gemütlichkeit/Reiselust und Abenteuerlust in einem. Aber ich bin heil froh dass mein Liebster da genau so tickt wie ich. Wir beide können es uns "derzeit" nicht vorstellen und von daher ziehen wir einen 6 Stunden Flug einer 11-17 Stündigen Autofahrt vor.

Genau so wie schon die letzten 5 Jahre. Als Jona knapp 5 Monate alt sind wir das erste mal mit einem/unserem Baby geflogen und es war wirklich so entspannend, dass wir das seitdem jedes Jahr wieder machen. Und auch als Anni erst 4 Monate alt war sind wir zusammen nach Teneriffa geflogen. Es ist für uns die Art von Luxus die wir uns einmal im Jahr gönnen, den manch einer in Autos, teuren Handys oder Marken Klamotten investiert. Zwar eine Investition für eine kurze Dauer aber dafür bleibt es eine schöne Erinnerung in unserem Gedächtnis. Und Schätze zu sammeln, hier auf Erden lohnt sich ja doch nicht. Wenn wir sterben lassen wir alles hier und selbst der teure Anzug verrottet irgendwann unter der Erde.



Ganz allgemein denke ich aber auch, das viele Eltern oder Familien mit kleinen Kindern angst vorm fliegen haben. Wie wird das Kind mit dem Druck klar kommen? Wird das Kind sich beruhigen oder aber schlafen können bei dem Lärm? Hat das Kind vielleicht Platzangst oder möchte seine Freiheiten (Aufstehen/Laufen usw.) Was ist wenn das Kind durchgehend schreit oder weint? Werden dann die Passagiere mich anmeckern, doof angucken oder sich sogar über uns beschweren?

Das sind alles berechtigte Fragen, da jeder dieser Punkte wirklich ein Thema ist, woran das Kind sich erst einmal gewöhnen muss. Dennoch kann ich sagen, sind entspannte Eltern schon fast die halbe Miete. Es überträgt sich in den meisten Fällen auch auf die Kinder. Wenn man den kleinen alles ruhig und Kindgerecht erklärt und weiß wie man sie ablenken oder womöglich kurz beschäftigen kann, ist das Problem in Sekunden behoben. Man darf natürlich selber keine Flugangst haben und man sollte seinem Kind das Gefühl geben, dass man als Elternteil weiß was man da tut.

Ich kann mich gut an unseren Flug im Juni 2015 erinnern. Anni war wie gesagt erst 4 Monate alt und Jona 3 1/2. Leider bekamen wir keinen Platz in der ersten Reihe. Wir saßen in der 7. oder 8. Reihe und hinter uns ein Senioren Paar. Anni war total relaxt und schaute sich neugierig um und schlief auch zwei, drei mal ein. Weinte zwar auch hin und wieder, aber das war mit einem Schnuller oder trinken schnell wieder erledigt. Jona spielte fast durchgehend mit seinem Spielzeug und durfte natürlich auch zwischendurch etwas auf dem Laptop gucken. Jedenfalls vergingen knapp 3 Stunden und die Senioren hinter uns gaben uns ein Kompliment und sagten, dass sie selten so etwas erleben, das Eltern mit Kleinkindern so locker flockig fliegen und das auch auf die Kinder übertragen könnten. Für mich war das Kompliment in dem Moment zwar gern gehört aber so richtig annehmen konnte ich es nicht, da ich der Meinung bin das ich nichts großartiges getan habe. Es liegt wirklich einfach an meiner Einstellung zum Fliegen. Wenn ich selber keine Angst davor habe, kann ich meinem Kind meine Eigene Sicherheit auch ehrlich weitergeben.


Solltet ihr also das erste mal mit eurem Kind in den Urlaub fliegen, dann kann ich euch einen wichtigen Hinweis geben, reserviert euch die Plätze in den ersten Reihen. Sie sind wirklich viiiiiieeeel Angenehmer. Die Beinfreiheit macht schon viel aus, die kleinen können sich z.B. auf den Boden setzen und spielen oder malen und einmal da saß ich auch auf dem Boden und legte so Jona schlafen - Alles eine Frage der Einstellung ;) Die lieben Flugbegleiterinnen hatten auch absolut nichts dagegen, schließlich war die Anschnallzeit schon längst erloschen und kurz vorm Landen hatten wir uns dann auch wieder ganz normal hingesetzt.

Ich kann aus Erfahrung sagen, dass kleine Babys oder auch Kleinkinder viel leichter mit all den Faktoren umgehen können als die großen Kinder. Die Babys verschlafen ja meist eh noch das erste Lebensjahr und werden regelmäßig gefüttert, wo zb der Druckausgleich von ganz allein geregelt wird. Wenn das Baby zudem auch noch bei Lärm in den eigenen vier Wänden schlafen kann ist das natürlich von riesen Vorteil, da es dann auch nicht gestört ist von dem Lärm im und um das Flugzeug.

Der bevorstehende Flug im März wird unser aller erster Nachtflug sein, - eine ganz neue Erfahrung für uns in jeglicher Hinsicht - und ich bin echt gespannt wie das so mit dem Schlafen und dem nicht Schlafen funktionieren wird. Einerseits kann ich mir vorstellen, dass die beide spätestens gegen 22/23Uhr schlapp machen und einschlafen werden, aber wer weiß?! Bei Jona könnte ich mir aber auch vorstellen dass er einfach viel zu aufgedreht und aufgeregt sein wird. Aber mal schauen,.. ich bin dennoch guter Dinge und will dem Flug über Nacht auf jeden Fall eine Chance geben ;)



Wir haben uns die letzten Jahre von Jahr zu Jahr immer steigern können und ich weiß mittlerweile blind, was in unsere Handtaschen soll. Vielleicht kann ich ja dem ein oder anderen ein Tipp hiermit geben. Hierbei sei auch gesagt, dass ich die Koffer und Taschen komplett alleine packe. Von den kleinen Bodys bis hin zu den Reisepässen. Mir ist es lieber so, denn so komm ich nicht durcheinander mit meinen Checklisten ;)


In meine Handgepäckstasche kommt folgender Inhalt:

· Portmoney

· Reisepässe

· Reiseunterlagen

· Handy

· Kamera

· Medizin (Kopfschmerztabletten, etwas gegen Übelkeit und Erbrechen & Durchfall und PFLASTER)

· Kaugummis

· GANZ WICHTIG: Lollis (Die muss ich extra erwähnen, weil sie für uns einen hohen Stellenwert haben.) Lollis beschäftigen die Kinder nicht nur für knapp 10 Minuten, nein sie helfen auch beim Druckausgleich der Ohren.



In die Handgepäckstasche/Rucksack vom Papa kommt folgender Inhalt:

· Laptop mit Kinderfilmen (Akku voll geladen)

· Blog und Stifte zum malen

· 2 - 3 Bücher (aktuelle oder vlt auch neue?!)

· Knabberzeug (Kekse, Gummibärchen, Trinkpäckchen)

· Wechselkleidung/Pampers & Co. (Je nachdem was sie gerade anhaben, dann eben genau das Gegenteil. Fliegt das Kind nur im Tshirt- muss ein Pulli mit. Fliegt das Kind im dicken Pulli, dann muss ein Shirt mit. Ein quengelndes Kind, weil es schwitzt oder friert ist manchmal Knackpunkt einer anstrengenden Phase, wo einfach nichts helfen will.) Ansonsten rate ich gleich das Kind so bequem wie es eben nur geht an zu ziehen. Bitte bloß nicht auf das Styling achten.

· Und für die ganz kleinen eine zweite Hose inkl. Body, Shirt usw.. (Wir hatten letztes Jahr eine nasse Hose und Anni musste auf dem Flughafen nur mit Pampers & Oberteil rum laufen. Gut dass wir Sommer hatten ^^ ich kann mir bis heute nicht erklären warum ich die Ersatz Hose vergessen habe?!)


Jona darf seine eigene kleine Sporttasche mitnehmen:

· Paar Spielsachen (Für Jona ist das A und O: Autos. Hier zb. auch evtl. ein neues, damit er Freude hat damit im Flugzeug spielen zu dürfen, und unsere Anni, die spielt noch nicht wirklich, die macht am liebsten das was der große macht, also ein paar Autos mehr einpacken ;))


Ich hoffe ich habe nichts wichtiges vergessen, leider musste ich diesen ganzen Text ein zweites mal schreiben, da ich aus versehen eine Löschtaste betätigte und ich nichts mehr rückgängig machen konnte :( Wenn ihr Fragen habt dann schreibt mir einfach einen Kommentar.

So ich muss jetzt wirklich weiter machen. Die letzten Waschkörbe müssen noch gelehrt werden und das Haus mag ich auch am liebsten wieder frisch und sauber willkommen heißen ;) Ich hoffe ich konnte euch einen anderen Blickwinkel zeigen, und zwar dass es mit einer guten Vorbereitung und einer entspannten Haltung wirklich kein Problem sein muss, mit Kind/ern zu fliegen.

Alles Liebe und bis demnächste
Lydia

Kommentare:

  1. Liebe Lydia,

    ich sehe das genau so wie du. Als ich meinen Mann kennenlernte wollte der
    nicht in den Urlaub und wollte lieber ne tolle Jacke im Schrank haben. Was
    zum anfassen. Aber inzwischen findet er auch, das solche Erlebnisse
    unbezahlbar sind und das man sooo lange davon zehren kann. Ich wünsche euch
    noch ganz viele schöne Reisen und vielen Dank für dein liebes Kompliment
    zu meinem Blog.

    Liebe Grüße aus Berlin
    Doreen

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    1. Ich finde auch, aus einem Urlaub und den Erlebnissen zehrt man noch ganze lange gute Erinnerungen :) Danke für die lieben Wünsche und für deinen Kommentar :)
      LG Lydia

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